Seit drei Jahren hat der Diplom-Modedesigner Markus Ehrhard auf dem Petrisberg sein Atelier „Ornito“, wo er seine Kreationen entwirft. Der Anstoß sprach mit dem Mann, der Trier wenigstens ein bisschen den Hauch von Pret-à-porter und Haute Couture spüren lässt…
„Der Hutmacher der Weltstars“ – so hat Dich die Rhein-Zeitung in einem Artikel 2007 bezeichnet. Da würde man spontan vermuten, dass Du Dein Atelier in Paris, Mailand oder London hast und nicht im beschaulichen Trier. Wie passt das zusammen?
Der Artikel war, zugeben, etwas übertrieben aufgemacht, kam auch nicht sehr positiv an, zumal ich kein Hutmacher bin, sondern Designer. Vor kurzer Zeit hat mich „Die Welt“ zu den sechs exklusivsten Hutdesignern ernannt, ich fühle mich dabei eher komisch als gebauchpinselt. Klar würde sich eine gute Geschäftsadresse besser anhören, aber um meinen Online-Shop und meine Händler optimal zu betreuen muss ich nun wirklich nicht in Berlin Mitte sitzen. Während ich in München, Frankfurt und in London lebte, habe ich festgestellt, dass es zwar ein gutes Gefühl ist in einer Grossstadt zu sein und zu jeder Zeit in eine Ausstellung oder in einen Club gehen zu können. Aber genutzt habe ich es durch das Alltagsleben dann doch nicht. Nach acht Monaten habe ich in London zum ersten Mal die Tower Bridge gesehen. Wenn ich heute in eine Metropole reise, gehe ich ganz gezielt los und habe dann auch einen grösseren Nutzen der Möglichkeiten. Durch meinen Freund bin ich dann wieder nach Trier, wir haben uns vor zwölf Jahren im Schmit-Z kennengelernt, und wir fühlen uns hier sehr wohl.
Gib uns doch mal einen kleinen Einblick in Dein Leben als Modedesigner. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus? Und von woher bekommst Du Deine Inspirationen?
Als freiberuflicher Designer gibt es bei mir keinen typischen Arbeitstag mit einem immer wiederkehrenden Ablauf. Jeder Tag bietet eine neue Situation auf die ich mich einstellen muss. Jedoch beginne ich jeden Morgen im Internet, mit einem Online-Shop ist man eben 24/7 präsent. Ausserdem muss ich den Markt sehr genau beobachten, einige Zeit geht daher auf das Researching. Ebenfalls viel Zeit verwende ich auf meine Kundenpflege, dadurch erfahre ich, was gebraucht wird und wonach Bedarf besteht, damit ich augenblicklich reagieren kann. Da der Entwurf und die Umsetzung meiner Ideen sozusagen ein zwanghaftes Verhalten von mir ist, habe ich gelernt das zu kanalisieren. Aus diesem Grund muss ich nicht warten bis mich endlich die Muse (Gibt es da eigentlich eine männliche Form von?) küsst, sondern ich kann meine Kreativität wie auf Knopfdruck abrufen. Für meinen Männerschmuck schaue ich mir sehr gerne die floridianischen Beachboys und Skater an, denn die Grundidee kommt aus diesen Richtungen. Ausserdem interessiere ich mich sehr für afrikanische Kulturobjekte, für Raumfahrt und die Tierwelt, das sind Themen mit einer unerschöpflichen Vielfalt an Formen und Materialien, was auch meine Arbeiten letztendlich von anderen Produkten unterscheiden lässt.
Die meisten von uns kennen die große Modewelt nur aus dem Fernsehen oder Filmen wie „Der Teufel trägt Prada“ - Du hingegen hast unter Anderem für Escada und Valentino Couture gearbeitet, Hüte die Du für Philip Treacy in London gefertigt hast wurden von Diana Ross, Naomi Campbell oder Grace Jones getragen. Wie ist es denn nun wirklich hinter den Kulissen der Modeschauen?
Als ich zum ersten Mal den Film „Der Teufel trägt Prada“ gesehen habe, fand ich den gar nicht lustig. Einige sehr unangenehme Erfahrungen sind wieder in mir aufgestiegen als ich die Sprüche von Miranda hörte und erkannte mich in den aussichtslosen Situationen eines Assistenten wieder. Wenn man in dieser Branche arbeitet muss man wissen, dass es keine Mode an sich gibt, sondern es existiert nur ein Bild davon. Und dieses Bild ist manipuliert und auf Perfektion poliert. Kein Mensch der Welt sieht so aus wie ein Model zum Beispiel auf einem Hochglanzfoto.
Als Macher muss bei mir beruflich der Lack stimmen, privat bin ich der Typ mit einem grauen Kapuzensweatshirt, ich strahle meinen Beruf sicherlich nicht aus und trage ihn auch nicht vor mir her. Das heisst man arbeitet als Designer mit Oberflächen und Erscheinungsformen. Auf den Schauen in Paris und London, bei denen ich mitgearbeitet habe, bin ich sehr extremen Menschen begegnet, die die Mode in aller Konsequenz betreiben und wenn man dahinter schaut ist man mit Dingen konfrontiert die man im Film vielleicht witzig findet, nicht aber in der Realität. Nach meinem Studium an der Trierer FH war ich sehr schnell in dieser Welt, weit oben in diesem Dunstkreis, mein Lack und mein Können haben gestimmt und ich hatte den Job, den Jeder gerne möchte. Natürlich bin ich stolz auf meine Referenzen und finde das cool wenn man zum Beispiel mit Naomi Campbell als Model arbeitet, aber letztendlich nimmt einem diese Scheinwelt seine ganze Kraft und Substanz und finanziell war das bestimmt nicht interessant. So hatte ich dann auch viel früher als geplant mein eigenes Label mit Schmuck und Accessoires, darin habe ich den Inhalt und die Substanz gefunden was ich in der Mode eigentlich immer suchte.
Übrigens stellt das Stadtmuseum Simeonstift in "Rendezvous auf dem Laufsteg. 50 Jahre Trierer Mode - 50 Jahre Barbie" den Prototypen des Kleides aus, das ich für Grace Jones gefertigt habe. Mitten in der Nacht habe ich sie in Philip Treacys Wohnung in London massgenommen, was sehr natürlich und ungezwungen war. Sie ist absolute klasse und vor allem, sie liebt schwule Männer. (rk)
Ornito stammt aus dem Griechischen und bedeutet Vogel. Leicht und oft auch befedert wie die Lebewesen des Himmels ist der Kopfschmuck des Diplom-Modedesigners Markus Ehrhard aus Trier.
Ehrhard ist der Dritte im Bunde, dem Mode-Ikone Isabella Blow auf der Karriere-Startbahn einen ordentlichen Anschub verpasste und ihn als Designassistenten bei Philip Treacy empfahl. Ehrhard lernte bei Escada im Musteratlier, studierte an der Fachhochschule in Trier, entwarf nebenbei bei Birkenstock und heimste schliesslich mit seiner Diplomkollektion die „Sieben Todsünden“ den Hochschulförderpreis als beste Diplomarbeit als auch den hochdotierten „Lorchpreis“ der Deutschen Textilwirtschaft ein. Seit 2002 besteht seine eigene Designmarke, europaweit geschützt, für Schmuck sowie Accessoires für Frauen und Männer und aussergewöhnlichen Kopfschmuck. Ausserdem arbeitet er weiterhin für namhafte Modedesigner. Für die aktuelle Kollektion verwendete Ehrhard Spitze, Perlmut und Süsswasserperlen. Die Farben der Saison sind Türkis, Flamingorot und Gold. Sein luxuriös-extravagantes „Igel“-Modell besteht aus geglätteten Fasanenfedern. „Ornito“-Haarschmuck gibt es auf seiner Internetseite oder – deutschlandweit exklusiv – im Warenhaus „Über“ (Auguststrasse 26a, Berlin-Mitte).
Ornito
Robert-Schuman-Allee 67
54296 Trier
SCHWULISSIMO, Ausgabe Dezember 2007, von Dieter Schmuhl: (www.schwulissimo.de)
Schmuck
SPUREN HINTERLASSEN
Eine aussergewöhnliche Auswahl mit besonderem Reiz bietet der Online-Schmuckshop ornito.com. Diplom-Modedesigner Markus Ehrhard präsentiert wunderbare Stücke wie Ketten, Manschettenknöpfe, Schlüsselanhänger und Anhänger mit einer exquisiten Note. Das Exklusive daran: Jedes Stück ist eine Sonderanfertigung und damit so einzigartig, dass man es garantiert nirgendwo sonst findet. Ein besonderes Augenmerk sollte man vor allem auf die ungewöhnliche Auswahl an Kettenanhänger legen. Seesterne, Vogelkrallen, Pfeilspitzen, Rochenstachel und vieles mehr sind hier zu finden – jedes Stück einmalig im Design. Kein Wunder also, dass Grace Jones und Mieze von Mia zu Herrn Ehrhards Kunden zählen. Ein Geschenk, das garantiert Eindruck und Freude macht! ds
TextilWirtschaft, Nr 46, 15. November 2007, von Tim Dörpmund: (www.twnetwork.de)
Preisträger der Wilhelm-Lorch-Stiftung (6)
Markus Ehrhard
Schuhe für Birkenstock, Hüte für Philip Treacy. Heute entwirft der 36-Jährige eigene Hut-und Schmuck-Kreationen.
Als Markus Ehrhard vor sieben Jahren von der Wilhelm-Lorch-Stiftung für seine Diplom-Kollektion „Die sieben Todsünden“ ausgezeichnet wurde, wollte er sich vom Preisgeld zunächst einen Computer zulegen. Stattdessen investierte er das Geld, um im Ausland Erfahrungen zu sammeln.
Zwar hatte sich Ehrhard, der bei Escada eine Damenschneider-Lehre absolviert hatte, schön während seine Modedesign-Studiums an der Fachhoschule Trier vielseitig umgeschaut und zum Beispiel im Design von Birkenstock mitgearbeitet. Doch nach seinem Abschluss bekam er die Möglichkeit in London bei Star-Hutdesigner Philip Treacy zu beginnen. „Die Auszeichnung hat mich damals in meinem Selbstbewusstsein und im Glauben an meine eigenen Fähigkeiten bestärkt“, erinnert sich der 36-Jährige. Nach einer Empfehlung von Isabella Blow, damals Fashion Director beim Tatler Magazin, wurde er Assistent des berühmten Hut-Designers.
Ehrhard, geboren in Idar-Oberstein, erlernte bei Treacy das Handwerk des Plumassiers, des „Federschmückers“. Für eine Schau in Paris mit dem Titel „Severe Beauty Show“ entwarf er ein Modell namens „Paradise Veiling Hat“, über das er noch heute ins Schärmen gerät. „Das Schönste, was ich je gemacht habe.“ Ausserdem entwarf er im Namen von Treacy zwölf Taschenkollektionen für Marks & Spencer. Schliesslich zog es ihn wieder zurück in die Heimat. Als selbstständiger Designer arbeitete er weiter für Treacy, 2003 etwas an Hüten für eine Haute Couture Schau von Valentino.
Mit einer eigenen Linie selbstständig zu sein: Der Traum vieler Designer wurde für Markus Ehrhard in Deutschland schnell Realität. Längst finden seine Kreationen Anklang bei den Promis wie Grace Jones oder Mieze, der Sängerin der Band Mia. Bald gründete Ehrhard in Trier das Männerschmuck – Label „Ornito“ und startete im Dezember 2006 einen Internetauftritt mit Online-Shop (www.ornito.com). Doch nicht nur im Netz, auch in ausgewählten Geschäften in Trier, Hamburg, Luxembourg, Berlin und Frankfurt sind die Accessoires zu finden. Mit seinen Arbeiten für die Haute Couture hat er sich einen Traum erfüllt, ein anderes Projekt muss noch realisiert werden. „Einmal für Madonna entwerfen.“ Was er vor sieben Jahren nach der Verleihung des Wilhelm-Lorch-Preises als Wunsch formulierte, würde er auch heute noch nicht ablehnen. TD
Sein exklusiver Federkopfschmuck wiegt weniger als 100 Gramm. Bei den Trägerinnen ist er jedoch schwer in. Designer Markus Ehrhard ist ein enger Mitarbeiter des Londoner Hut-Designers Philip Treacy, der die Promis der Welt extravagant „behütet“ aussehen lässt.
Genau 5167 englische Fachbegriffe aus der Modewelt hat Markus Ehrhard im Laufe seiner Karriere gesammelt und ins Deutsche übersetzt. Eine Fleissarbeit, die ihm zwar keine blutigen Finger eingebracht hat wie so manche durchgearbeitete Nacht vor einer Pariser Modenschau – und Beweis für seine Kreativität. Der 34-jährige Idar-Obersteiner lebt von seinen Ideen. Das Entwerfen ist sein Kunst: Designer Markus Ehrhard hat ein Händchen für das gewisse Etwas. Er kreiert federleichten Kopfschmuck, Handtaschen, Kleider und edlen Schmuck unter seinem eigenen Label „Ornito“ (altgriechisch für Vogel). Sein Studio auf dem Petrisberg in Trier ist Insidern längst ein Begriff. Ehrhards Arbeit besticht durch seine eigenwillige Handschrift. „Die Unwiderstehlichkeit liegt in einem kleinem Moment, an den man sich für immer erinnern kann“, nennt er sein Credo. Das Spektrum des Designer reicht vom Couture-Abendkleid mit Hollywood-Glamourfaktor bis hin zur zweckmässigen Handtasche mit extra vielen Innenfächern. Meisterlich ist sein Kopfschmuck aus Federn: Filigran und elegant, kaum schwerer als 80 Gramm. Ehrhard ist ein Macher, verzichtet beim Entwerfen sogar auf Zeichnungen. Die Ideen hat er im Kopf, und er setzt sie am liebsten direkt um. Das spart Zeit und mach den Entwicklungsprozess noch unmittelbarer. „Ich mag das experimentieren, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, was das Arbeiten mit mir nicht unbedingt leichter macht. Es kann sein, dass ein Collier zwei Jahre in der Schublade liegt, bis ich es für perfekt halte.“
Die kongeniale Verbindung zum Londoner Philip Treacy, dem Lieblingshutdesigner von Megastarts wie Victoria Beckham oder Marilyn Manson und der englischen Königsfamilie, ist für Ehrhard der Kontakt zum internationalen Modezirkus. „Das sind zum Teil irre interessante Leute, mit denen ich zusammenarbeite, eine ganz andere Welt eben.“ Doch der 34-jährige ist gelassen, denn er sieht eben mehr als der Leser der Hochglanzmagazine.
„Auch Naomi Campbell, die auf dem Laufsteg immer top ist, hat schwache Momente,“ berichtet Ehrhard, der so viel aus dem Tracy-Atelier erzählen könnte, hätte er nicht einen Vertrag unterschreiben müssen. „Soviel sei verraten: Als der Kopfschmuck für Camilla Parker Bowles zur Hochzeit mit Prinz Charles angefertigt wurde, hatte ich hinterher in Deutschland viel zu tun...“
Treacy hat Ehrhards Arbeit geprägt. Ohne Frage. „Böse Zungen behaupten sogar, ich würde ihn kopieren“, bringt Markus Ehrhard eines der Klischees aus der Modebranche auf den Punkt, das leider keines ist. „Neid gehört zum Alltagsgeschäft“, ist der Idar-Obersteiner in den vergangenen Jahren um eine Erfahrung reicher geworden, die ihn auch verändert hat. „ich musste erst lernen, diese Dinge nicht mehr mich heranzulassen.“
Ehrhard hat den Federkopfschmuck in seiner Londoner Zeit entwickelt. Von Anfang an hat er für sein eigenes Label einen eigenen Stil gepflegt. Federn hat er mit Perlen und Edelsteinen kombiniert. „Eine Hommage an meine Heimat. Hier habe ich meine Wurzeln und meine Identität, und hierher werde ich immer zurückkehren. An meinem Arbeitsstil ändert sich nichts, der in London ist derselbe wie in Allenbach.“ Zwei der drei Firmen aus Idar-Oberstein, die seinen Schmuck herstellen, haben schon mit seinem Grossvater, der eine Schleiferei in Wirschweiler hatte, gearbeitet. In Allenbach hat Ehrhard ein kleines Atelier: „Die Natur inspiriert mich.“
Nach Schema F könnte er niemals arbeiten. „Mir macht es einfach Spass, neue Sachen auszuprobieren, nur so kann ich mich ständig weiterentwickeln.“ Sein neuestes Projekt: Männerschmuck. „Da war ich einfach mal etwas egoistisch, wollte mal etwas für mich haben“, grinst der 34-Jährige. Volltreffer: Die ersten Stück hat er noch „vom Hals weg verkauft“.
Gigantisch ein Projekt, das ihm Treacy anbot: die Ausstattung des James-Bond-Films „Casino Royale“. Ehrhard reiste zu seinem Meister nach London., doch die beiden kamen nicht ins Geschäft. Ehrhard reiste wieder ab. „Noch am Flughafen fragte ich mich, ob das nicht ein Fehler war. Mein Gott, ich hatte Bond abgesagt.“ Das ist Business. Das nächste Projekt mit Treacy ist geplant – und noch geheim.
Der Kontakt zu Promis ist für den 34-Jährigen normal, bei Treacy geben die sich die Klinke in die Hand: Elton John, Boy George, die Musiker von Duran Duran. Zu Ehrhard bekanntesten Kundinnen in Deutschland zählen Moderatorin Enie van de Meiklokjes und Mietze, Sängerin der Band Mia. In der Region hat er mittlerweile einen festen Kundenstamm. „Frauen, die sich bei mir Kopfschmuck aussuchen, wissen, was ihnen steht“, ist er überzeugt, dass Individuelles gefragt ist.
Vermarktung ist das A und O: „Was nutzen die tollsten Kreationen, wenn sie keiner kauft“, fragt Ehrhard. Sein Wissen gibt er auch an Designstudenten der Fachhochschule Trier, zu deren Absolventen er gehört, weiter. „Interessant wie da die jungen Menschen die Dinge angehen.“
Das Designen – der Vorgang an sich ist laut Ehrhard immer gleich – eines Kleides ist jedoch ein sehr privater Moment. Ehrhard setzt häufig die Ideen der Trägerin um, geht auf Tuchfühlung. Spannend, bis zu dem Moment, wo die Kundin im fertigen Kleid vor ihm steht – wie im Fall von Grace Jones. „Irre, ich habe ein Kleid aus einem Stück Stoff gefertigt.“ Fünfeinhalb Stunden hat das Massnehmen gedauert. Ehrhard lacht. Es kam schon vor, dass er mit Promis gearbeitet hat, und es nicht ahnte. „Da war diese blonde Frau...“ Paris Hilton, wie er später erfuhr.
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SERGEJ.de, Berlin, von Björn Berndt, Januar 2007, Ausgabe 115:
Spiel mit mir!
Handfest, männlich, kräftig, aber dennoch mit einer gewissen Verspieltheit: die erste Männerschmuck - Kollektion des Designers Markus Ehrhard lässt massive Anhänger an robusten Leder-, Silber- oder Kautschuk-Ketten baumeln – die hier gezeigten Würfel aus 925er Sterlingsilber wiegen zum Beispiel satte 70 Gramm und sind mit Kettchen gut 7 cm lang. Design-Erfahrung sammelte Markus Ehrhard übrigens bei seiner langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Londoner Hüte-Createur Philip Treacy. „Das grösste Kompliment was man mir geben kann? Wenn man beim letzten guten Sex nichts ausser diesen Schmuck anhatte“ meint der 35jährige zu seiner Kollektion. (bjö)
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GAB, Frankfurt am Main, von Björn Berndt, Januar 2007:
Spiel mit mir!
Handfest, männlich, kräftig, aber dennoch mit einer gewissen Verspieltheit: die erste Männerschmuck - Kollektion des Designers Markus Ehrhard lässt massive Anhänger an robusten Leder-, Silber- oder Kautschuk-Ketten baumeln – die hier gezeigten Würfel aus 925er Sterlingsilber wiegen zum Beispiel satte 70 Gramm und sind mit Kettchen gut 7 cm lang. Design-Erfahrung sammelte Markus Ehrhard übrigens bei seiner langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Londoner Hüte-Createur Philip Treacy. „Das grösste Kompliment was man mir geben kann? Wenn man beim letzten guten Sex nichts ausser diesen Schmuck anhatte“ meint der 35jährige zu seiner Kollektion. (bjö)
En travaillant des matériaux nobles et prècieux avec des techniques modernes, MARKUS EHRHARD a su faire apprècier ses bijoux de tête des plus grands noms de la mode.
„Il m`appelle le lundi, le mardi je suis dans l`avion pur Londres avec une proposition pour une de ses clientes“. Tels sont les rapports que Markus entretien avec Philip Treacy qui confectionne des chapeaux pour les defiles de Valentino couture, notamment. Après avoir été son assistant pendant ses etudes, il est à present son plumassier: “C`était un role important à l`époque rococo, ce terme désignait l`artiste qui confectionnait les articles en plumes, en fleurs artificielles, etc.”. Designer de formation, Markus exprime ses inspirations deux fois par an en collections distinctes dans sa boutique Ornito, en travaillant aussibien des cuirs nobles pour produire des sacs, que des bijoux exclusifs ou des bijoux de tête qui sont devenues sa marquee de fabrique. “La nouvelle collection se decline en cinq themes: Blanc et noir, inverse par rapport à l`usage, Noir, la mélancolie, en onyx et tourmaline, les plumes de paon travaillées jusqu`à ressembler à desfleurs et ornées de malachite et de lapis-lazuli, Colonial, avec des plumes de faisan et des cuirs chamois en enfin Cool, avec des aigues-marines très pures et des perles traitées au laser pour leur donner une couleur platine”. Dans les projects en cours, un dictionnaire spécialisé dans le domaine des la mode et du design, comprenant plus de 5.000 entrées en allemande avec leurs traductions en anglais. Certaines creations de Markus peuvent être admirées à Luxembourg. Il est également present à Francfort, Berlin et Hambourg.