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„Die Unwiderstehlichkeit liegt in einem kleinen Moment, an den man sich für immer erinnern wird“, sagt Diplom-Modedesigner und Plumassier Markus Ehrhard.
Im Musteratelier von ESCADA in München erlernte Markus Ehrhard noch unter Margaretha Ley drei Jahre lang das Handwerk des Schneiderns von der Pike auf. Mit einem schwarzen Abendkleid wurde er als Geselle von der Deutschen Handwerkskammer während des Bundeskongresses in Essen 1994 zum zweiten Bundessieger gekürt.
Nach seiner Ausbildung zum Damenschneider studierte der Idar-Obersteiner an der Fachhochschule in Trier Modedesign. Schon während seinem Studium entwarf der angehende Designer Schuhkollektionen für die Marke Birkenstock.
Mit seiner Diplomkollektion „Die Sieben Todsünden“ setzte Markus Ehrhard nicht nur neue Richtungen in Strick, Drapierung, Schnittechnik und Accessoires, sondern seine Arbeit erhielt im Jahr 2000 die Auszeichnung für den Hochschulförderpreis als beste Diplomarbeit, als auch den hochdotierten Wilhelm-Lorch-Preis der Deutschen Textilwirtschaft für die beste kreative Arbeit.
„Wenn der bei Escada gelernt und für Birkenstocks Schuhe entworfen hat, dann kann er auch für Philip Treacy arbeiten,“ so die Empfehlung von Isabella Blow, Fashion Director des Londoner Tatler Magazins, an Hutdesigner Philip Treacy.
Als Designassistent entwickelte Markus Ehrhard dann zusammen mit Treacy in London exklusive Taschenkollektionen unter dem Label Philip Treacy, sowie kommerzielle Kollektionen für die High-Street-Label Marks & Spencer Autograph und Marks & Spencer Mainline und arbeitete in Designprojekten u.a. für Burberry und Louis Vuitton mit.
Desweiteren führte ihn sein Meister in die Welt der Haute Couture ein und im Juli 2001 fertigte Ehrhard für Treacys „Severe Beauty Show“ in Paris unter anderem den „Paradise Veiling Hat“, der von berühmten Frauen wie Alec Wek, Naomi Campbell und Diana Ross mehrfach präsentiert wurde.

Zurück in Deutschland startete Markus Ehrhard unter dem Namen Ornito (altgriechisch für den Vogel) seine freiberufliche Tätigkeit als Design Consultant weiterhin für die Marke Philip Treacy in London, sowie Iris von Arnim, Hamburg, für die er eine hochwertige Taschenkollektion entwickelte. Ebenfalls bringt der Idar-Obersteiner eine Kollektion hochwertiger Ausrüstung für Fliegenfischer auf den Markt. Seine unikaten Kopfschmuckarbeiten mit dazu abgestimmten Schmuckstücken sind in ausgesuchten Geschäften in allen grossen Städten Deutschlands und Luxembourg präsentiert.
Ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere folgte im Januar 2003. Philip Treacy konsultierte ihn als Plumassier (Federschmücker) für seine Haute Couture Show in Paris, bei der er auch zusammen mit Treacy exklusive Hüte für Valentino Couture fertigte.

Zu seinen Kunden zählen in London die legendäre Grace Jones und in Deutschland Mieze, Frontsängerin der Gruppe Mia.

2006: Markus Ehrhard trennt sich von insgesamt 18 Einzelhändlern und löst sich komplett von Geschäften auf Kommissionsbasis. Start des eigenen Online-Shops für Männerschmuck.
2007: Der Diplom-Designer entwirft im Rahmen der Konstantin - Ausstellungen in Trier für die Shops des Stadtmuseum Simeonstift sowie des Rheinischen Landesmuseums edle Accessoires - Kollektionen.
2008: Ehrhards Sonderanfertigungen sind in den Museumsshops des Bode Museums und des Alten Museums (ägyptische Abteilung) in Berlin erhältlich. Zur Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier entwirft der Idar-Obersteiner einen in limitierter Stückzahl von ihm gefertigten Anhänger mit dem Symbol des Heiligen Rocks. Als einer der erfolgreichsten Absolventen des Fachbereiches Modedesign der Fachhochschule in Trier stellt Markus Ehrhard aktuelle Arbeiten in der Modeausstellung "Rendez-vous auf dem Laufsteg - 50 Jahre Mode" im Trierer Stadtmuseum Simeonstift aus. Von der Zeitung "Die Welt" wird er als einer der sechs exklusivsten Hutdesigner ernannt.
2009: Für die Domschatzkammer in Aachen repliziert Markus Ehrhard den berühmten Denar Karl des Grossen. Für dieses historische Kulturgut entwickelt der Idar-Obersteiner eigens ein schonendes Abformverfahren mit höchster Detailwiedergabe welches er in kürzestester Zeit vorort durchführen kann. Mit diesem Verfahren formt er auch für das Stadtmuseum Simeonstift in Trier ausgesuchte Netsuke Figuren aus der Schunk-Sammlung ab und entwickelt daraus eine besondere Schmuck-Edition. Aus der Ausstellung des Archäologieparks Belginum bei Morbach reproduziert Ehrhard keltische und römische Objekte, die er ebenfalls zu edlen Schmuckstücken verarbeitet. Für den Museumsshop des Neuen Museums in Berlin kreiert Markus Ehrhard unikate Colliers die im Stil des antiken Ägyptens gefertigt sind. Im Shop des Alten Museums, für Vor- und Frühgeschichte, auf der Museumsinsel ist u.a. die Bronze-Edition erhältlich. Für die Botticelli - Ausstellung im Frankfurter Städel Museum entwirft der mehrfach ausgezeichnete Designer eine feminine Schmuckkollektion, Keypiece ist ein Anhänger der "Simonetta". Die zum Teil unikaten Schmuckstücke werden exklusiv im Museumsshop des Städel angeboten.
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