Der Florentiner Diamant

Mein Großvater war für seine Nachschliffe weltberühmter Diamanten bekannt. Von ihm stammt auch der gezeigte Florentiner Diamant, den er vermutlich zur Probe in Weißtopas geschliffen hatte.
Der Florentiner, der um 1600 im Besitz der Medici war und seit ca. 1920 als verschollen gilt, wurde in der Literatur mit einer hellgelben Farbigkeit mit einer leicht grünen Eintönung beschrieben.
Für einen Nachschliff, den ich nun zusammen mit meinem Vater durchführe, habe ich einen passenden Zitronenquarz gefunden. In alten Unterlagen habe ich eine korrigierte Beschreibung gefunden, die den Schliff als 9-sided double rose cut beschreibt.
Die genauen Abmessungen liegen vor, jedoch variieren Angaben zu der Anzahl der Facetten. Im nächsten Schritt werden die Facetten angelegt und poliert.