Mein Weg

Markus Ehrhard, geboren 1971 in Birkenfeld an der Nahe, ist ein leidenschaftlicher Designer und ein begeisterter Sammler. 

"Ich war ein Yps-Kind und fand damals die Gimmicks dieser Zeitschrift, wie die Urzeitkrebse, die wachsenden Steine oder die Springbohnen aus Mexiko, äußerst faszinierend. Hinzu kam das Sammeln von Star Wars Figuren und die Abzeichen der Space-Shuttle-Missionen der NASA. Das förderte meine Fantasie. In meinem ersten Schulzeugnis wurde mir bereits eine lebhafte Phantasie bescheinigt, und daran hat sich bis heute nichts geändert."

 

Nach seinem Wirtschafts-Abitur, welches er 1989 in Idar-Oberstein absolvierte, erlernte Markus Ehrhard den Beruf des Modedesigners von der Pike auf. In einer dreijährigen Ausbildung zum Schneider im Musteratelier von ESCADA in München erlernte er noch unter Margareta Ley das Handnähen von Knopflöchern, das Pikieren von Revers und das Besticken von Abendkleidern.

"Die Münchner Zeit war damals sehr hart für mich. Eigenverantwortlich weg vom Hunsrück und in einem Bundesland deren Sprache ich nicht verstand. Hinzu kamen die enorm hohen Ansprüche die ESCADA an mich stellte. Margareta Ley riet mir einmal, immer Bester zu sein, dann stünden mir alle Türen offen. Im Flur zum ESCADA-Designstudio hingen wunderschöne schwarzweiß Fotos von Frau Ley aus ihren Modeltagen bei Dior. Bei einer Gelegenheit fragte ich sie einmal, was Mode eigentlich ist sei. Und sie erklärte mir vor einem dieser Fotos, dass es Mode an sich nicht gibt, es gibt nur ein Bild davon, welches mit viel harter Arbeit gemacht wird. Das fand ich sehr einprägend und auch prägend für mein weiteres Verständnis zur Mode." 

 

Nachdem Ehrhard mit einem schwarzen Abendkleid den zweiten Platz in der Kategorie Geselle beim Bundeskongress des Deutschen Schneiderhandwerks in Essen belegte, studierte der damals 24jährige das Fach Modedesign an der Fachhochschule in Trier. Im zweiten Semester betreute ihn zum ersten Mal Prof. Uta Kimling-Greno. Inspiration war die Komödie von Aristophanes "Die Vögel" und aus edelsten Shibori Stoffen aus Japan fertigte der Student zwei Outfits, die nicht nach einem Vogel aussahen, aber durch die Formensprache an einen Vogel erinnerten. 

"Meine ersten Entwürfe waren kleine Skulpturen aus hellblauem Papier. Ich konnte damals noch nicht gut zeichnen und modellierte an einer Barbie-Puppe die Silhouetten, die ich dann abzeichnete. Meine Mappe hatte den Titel Ornito. Mit diesem Wort verband ich das Bewusstwerden, dass ein Vogel fliegt, weil es seine Natur ist. Und dass ich Designer bin, weil das meine Natur ist. Im dritten Semester lernte ich meinen Frank kennen und er schenkte mir damals zu meinem Geburtstag die Internetdomains ornito.com und ornito.de, für den Fall, dass ich mal ein eigenes Label haben sollte. Mit Uta Kimling-Greno bin ich heute befreundet, wir stehen in stetem Kontakt. Nach wie vor gibt sie mir immer noch Denkaufgaben und sie setzt sich intensiv mit meinen Arbeiten auseinander. Auch bin ich großer Bewunderer Ihrer Gemälde und Zeichnungen. Sie zeigen ihre unbändige und unerschöpfliche Kraft die man aus der Kreativität erzeugen kann. Ich habe eine ganz besondere Verbindung zu ihr. Auf meinem Weg bin ich einigen Persönlichkeiten begegnet, die mich auch prägten, aber Uta hat wohl den größten Impact auf mein Schaffen und meine Formung. Als Designer kann man nur einen Meister haben, sie ist meiner! Auch erinnere ich mich gut an die Shibori-Modenschau, die unser Fachbereich in Luxembourg veranstaltete. Es war eine der besten Schauen an denen ich beteiligt war. Man spürte, dass was ganz Neues im Begriff war zu entstehen. Ich präsentierte unter anderem auch mein Männeroutfit mit einer langen Kondor-Feder als Messer auf dem Laufsteg und sah, dass die eigens aus Japan angereiste Shibori-Delegation im Publikum schliefen."

 

Bereits während seines vierjährigen Studiums in Trier absolvierte Markus Ehrhard ein dreimonatiges Praktikum als Designer bei der Firma Birkenstock Orthopädie in Bad Honnef.

"Als Karl Birkenstock meine ersten Modelle sah, rief er, ich wolle seine Marke revolutionieren. Ich meinte, dass ich ihn lediglich für neue Formen sensibilisieren wolle. Er erzählte mir dann, aus welchem Hintergrund er Anfang der 1960ger die legendäre Sandale Madrid entwickelte und damit zu Beginn unverstanden war. Zugegeben, schön ist anders, aber er schaffte es mit einem Grundtyp und Abwandlungen davon seine Marke zu einem weltweiten Kult-Label zu entwickeln. Die orthopädische Funktion dieser Schuhe musste in jedem meiner Entwürfe gewahrt bleiben. So entstanden Modelle die Verschlüsse aus Leder hatten, da es Kunden gab, die Allergien auf die Metallschließen zeigten. Oder ich entwickelte Prototypen deren Schnittschablonen so konstruiert waren, dass sie ein komplettes Paar ohne Verschnitt stanzen konnten. Es war soviel Potential vorhanden, aber, wie so oft auf meinem Weg, reichte es nicht aus, dass ich mein Bestes gab. Neben dem Modell Boston, trage ich übrigens noch heute mit Vorliebe den Madrid."

 

Im Jahr 2000 schloss Markus Ehrhard sein Studium mit seiner Diplom-Kollektion "Die Sieben Todsünden" ab. Neben einer neu angelegten Schnittkonstruktion entwickelte der Designer neue Verarbeitungen in Leder, Pelz, Strick und Drapierung. Seine Abschlußarbeit, die sieben komplette Outfits mit Schuhen umfasste, wurde von seiner betreuenden Professorin Uta Kimling-Greno nicht nur mit einer 1,0 bewertet, sondern er erhielt von der Fachhochschule die Auszeichnung für die beste Diplomarbeit. Eine neuartige Verarbeitung von Pelz, die Ehrhard in einem Outfit seiner Kollektion umsetzte, erhielt den Jugendpreis von SAGA, Furs of Scandinavia. Und Ehrhard gewann im gleichen Jahr den renommierten Lorchpreis für die beste kreative Arbeit der Deutschen Textilwirtschaft.

"Nach der dunklen ESCADA-Zeit war das Studium meine beste Zeit überhaupt. Ich konnte alle meine Ideen durch meine handwerkliche Schulung sofort umsetzen und war durch meine Professorin Uta Kimling-Greno immer positiv gefordert. Meine fertigen Modelle waren stets sehr nah an meinem Entwurf. Natürlich machte es mich sehr stolz, all diese Auszeichnungen für meine Arbeit erhalten zu haben, ich brauchte auch wirklich das Geld um meine Kollektion nachträglich zu bezahlen. Aber es zeigte sich auch, dass sich ein Einstieg mit all meinen Referenzen in Deutschland als sehr sehr schwierig erwies. Studienkollegen stolperten regelrecht in feste Anstellungen. Die aus heutiger Sicht witzigste Absage erhielt ich damals von Jil Sander in Hamburg, mit der Begründung (in Anspielung auf meine Ausbildung bei Escada), ich sei "zu pink mit Goldknöpfen". Also bewarb ich mich international."

Eine Bewerbung richtete der Diplom-Designer dann an den Londoner Hutdesginer Philip Treacy. Isabella Blow, Chefredakteurin des Tatler Magazines, sprach die Empfehlung aus: "Wenn er für ESCADA und Birkenstocks gearbeitet hat, kann er auch für Philip Treacy arbeiten". Zunächst als Assistent, später als Design Consultant, kreierte Markus Ehrhard dann Taschen für die Marke Philip Treacy, sowie zusammen mit Treacy Hüte und Taschen für die Marken Marks & Spencers, Valentino Couture und Alexander McQueen.

"Ich war in einem anderen Universum. Zu Beginn verstand Philip mein Englisch nicht, genau so wenig meine Zeichnungen. Also fertigte ich, wieder, Papiermodelle der Taschen und es funktionierte hervorragend. Zwei Wochen vor der Show kam Philip zu mir mit einer Kiste voll Federn. Ich solle ihn begeistern und begann in dieser kurzen Zeit die Federn zu malträtieren. Einige Federn verlängerte ich mit Federkielen, andere wurden gebogen, gekräuselt und gefärbt. Keine Feder sah mehr wie eine Feder aus. Zwei Tage vor der Show kamen wir in Paris an und ich habe Tag und Nacht in unserem improvisierten Studio im Lutecia Hotel den Paradise Veiling Hat zusammengesetzt. Philip fragte mich, wen ich mir als Model wünsche. Ich fand damals Alec Wek super und so kam er mit Alec an der Hand zur Anprobe und sie wurde gebucht. Das Foto mit ihr machte Philip kurz vor der Show. Der Hut war bei weitem noch nicht fertig. Alles ging immer auf den letzten Drücker, was mit der Zeit sehr anstrengend wurde."

 

Eine weiterer Meilenstein für Markus Ehrhard erfolgte 2003. Mittlerweile zurück in Trier als freiberuflicher Designer für Marken wie Iris von Arnim in Hamburg, Braun Büffel in Kirn oder die Intergem in Idar-Oberstein tätig, wurde Ehrhard für eine weitere Haute Couture Show von Philip Treacy gebucht. Zusammen mit Treacy fertigten sie auch Kopfschmuck für die Show von Valentino Couture. Während dieser Zeit lebte Ehrhard im Haus von Isabella Blow in der Londoner Theed Street.

"Philip hatte die Lizenz für die Bilder von Andy Warhol. Neben einer typischen Perücke aus Federn, waren die "Flowers" Vorlage für einen dreidimensionalen Hut. Das Gras und die vier Blüten waren komplett aus Federn gefertigt. Kurz vor der Show sahen wir, dass die Rückseite des Hutes noch ungefärbt war. Also sprühte ich auf der Strasse vor dem Pink Flamingo Strip-Club, in dem die Show stattfand, die Rückseite grün. Als das Model über den Laufsteg ging, waren die Federn noch nicht trocken und die Haare von der herunterlaufen Farbe grün. Leider hatte diese aufwendige Arbeit, ich hatte zusätzlich zwei Assistenten zur Seite, keine lange Lebensdauer. Nach einer Couture Show buchen die internationalen Magazine die Kreationen für ihre Editorial Shootings. Ich meine es war eine Redakteurin der spanischen VOGUE, die sich auf den Hut setzte und so wieder ein zweidimensionales Bild des Warhol Werkes erzeugte."

2002 startete Markus Ehrhard sein eigenes Label. Er reichte verschiedene Namen zur Kollisionsprüfung einer Wortmarke beim Münchner Patentamt ein und das Wort ORNITO war bislang noch nicht urheberrechtlich geschützt, national wie international. Zunächst fertigte Ehrhard Kopfschmuck, den er in insgesamt 18 Geschäften deutschlandweit in Kommission vertrieb. Doch der Start war steinig und wenig erfolgversprechend. 2007 startete Ehrhard mit dem Konzept eines Online-Shops für Männerschmuck und die Domain ornito.com fand ihre Bestimmung.

"Mir wurde immer wieder geraten, unter meinem eigenen Namen zu arbeiten. Doch leider wird selbst im Deutschen mein Nachname immer falsch geschrieben. Jedes mal fehlt das "h" nach dem "E" bei Ehrhard. Das ist nicht hilfreich und es funktioniert als Marke dann auch nicht. Was als junges Label auch nicht funktioniert ist die Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel auf Kommissionsbasis. Meine Arbeiten sahen in den Geschäften immer schön aus, ich musste meist auch selber dekorieren, doch es war kaum eine Motivation vorhanden meine Arbeiten auch wirklich zu verkaufen. Mal abgesehen von den utopischen Preisen, die so manch einer an meine Arbeiten setzte und mich unverkäuflich machte. Ich habe dann passenden Schmuck zu dem Kopfschmuck gesetzt, was besser funktionierte. Doch die Zahlungsmoral erschwerte es mir vernünftig eine Marke aufzubauen. Etablierte Marken setzen Mindestmengen und Mindestbestellwerte, ich wurde vor die Tür gesetzt, wenn ich alleine nur eine "normale Order" ansagte. Leider erfuhr ich wieder einmal, dass es nichts nützt sein Bestes zu geben. Weihnachten 2006 rief ich die gesamte Ware zurück und startete 2007 meinen Onlineshop und bot zum ersten Mal meine Arbeiten direkt an."

Solide Anhänger aus Silber mit dazu passenden Lederketten (damals noch aus Keilriemen von Nähmaschinen und gummierten Fensterisolationen gefertigt) waren die Signatur einer neuen Kollektion von Markus Ehrhard, die nur im Onlineshop erhältlich war. Das Onlinegeschäft lag noch in den Kinderschuhen und entwickelt sich auch für die Marke ORNITO schnell zum unmittelbarsten Vertriebsweg. Weitere Präsens zeigte Ehrhard dann auch in den sozialen Medien in denen er Entwicklungsprozesse dokumentiert oder seine neuen Designwege zeigt. Der Haizahn ist für Markus Ehrhard ein Symbol für Unabhängigkeit. Und so wurde der Haizahn auch Symbol seines Logos.

"Die Idee für Männerschmuck hatte ich am Strand von Flagler Beach in Florida. In einem Beachladen kaufte ich mir für ein paar Dollar eine Kette mit einem Haizahn. Nach dem ersten Bad im Atlantik, zerbrach diese Kette und ich ärgerte mich fürchterlich. Mir wurde bewusst, dass ich immer nur für andere mein Bestes gab und eigentlich nie für mich selbst. Ich begann ein organisches Objekt, wie eben den Haizahn, abzuformen, ohne das Objekt zum Beispiel durch Hitze im Abformungsprozess zu zerbrechen. Mit verschiedenen Firmen, u.a. einem Silikon-Hersteller für Erwachsenenspielzeug, entwickelte ich unterschiedliche Methoden. Letztendlich konnte ich ein Objekt bis auf 1/100stel Millimeter genau abformen und in höchster Detailwiedergabe in Silber gießen."

Diese besonderen Abformmethoden, die für ein Objekt sehr schonend sind, waren dann auch interessant für Museen, die Repliken ihrer kleinen Objekte in ihren Shops verkaufen wollten. Als erster Auftraggeber kam das Stadtmuseum Simeonstift in Trier mit kleinen Netsuke-Figuren auf Markus Ehrhard zu. Der Archäologiepark Belginum in Morbach, die Dom-Information in Trier und die Domschatzkammer in Aachen folgten. Schnell erkannte der Designer das Potential der Museumsshops und er entwarf auf die einzelnen Shopkonzepte zugeschnittene Schmuckkollektionen für das Bode Museum, das Alte und Neue Museum sowie das Pergamon Museum in Berlin. Auch war eine feminine Schmuckkolletion im Frankfurter Städel Museum im Rahmen der Botticelli Ausstellung 2009 sehr erfolgreich.

"Ich habe enorm viel über Kultur und Geschichte in diesem Zusammenarbeiten gelernt. Es war oft mehr als nur ein tiefgründiges, ja fast spirituelles, Erlebnis, so unmittelbar nah an berühmten und kulturhistorisch wichtigen Artefakten zu sein und mit diesen, stilvoll und nicht kitschig, zu arbeiten. Ich erinnere mich noch an die Vorgabe der Domschatzkammer in Aachen vor Ort, in der Vitrine selbst, den silbernen Karls-Denaren vor dem Besucherverkehr abzuformen. Zudem sollte die Abformung so detailiert sein, dass man im Buchstaben "A" des Namens "CARLUS REX" den haardünnen Bindestrich sehen sollte. Es hat funktioniert und die Replik dieses Denaren ist bis heute mein meistverkaufter Artikel. Doch eine Replik ist nicht das Original. Und so entstand die Kollektion "Hält die Moderne, was die Antike verspricht" mit Schmuckstücken, die alte originale römische Münzen halten."

 

Bereits im Jahr 2010 begann Markus Ehrhard mit dem Sammeln von afrikanischen Masken, der Kpelié Maske der Senufo, Elfenbeinküste, im Besonderen. Er befreundete sich mit dem Galeristen, Sammler und Feldforscher Karl-Heinz Krieg, der sein Mentor wurde. Nach dem unerwarteten Tod Kriegs 2012 begann Markus Ehrhard mit einer Montage diese Masken und deren Schnitzer zu dokumentieren und ihre Wirkung auf sein Design zu zeigen. Es entstanden drei umfassende Bücher von Markus Ehrhard mit den Titeln "Wenn Brauch Gebrauch beeinflusst" (2013), "Wenn Neuordnung Ordnung schafft" (2016) und "Wenn Urform Form bestimmt" (2016). Im Jahr 2014 begann Markus Ehrhard dann auch als freier Autor Artikel für das Magazin "Kunst und Kontext" zu schreiben. 2017 setzte Markus Ehrhard das Archiv www.senufo-art.com mit einem eigenen Blog online und stellt darin die Schnitzer der Masken und Figuren in den Vordergrund.

"Als Designer ist man immer ein Sammler, man stellt Kollektionen zusammen. Das Entwerfen und das Sammeln beeinflusst sich in Wechselwirkung. Das eine kann ohne das andere nicht. Mich faszinieren die Kpelié Masken deshalb so, weil sie ausgesprochen elegant sein können und man sieht, wenn ein Meister sein Bestes gab. Das erinnert mich jedes mal an meine Tätigkeit zu den Pariser Haute Couture Schauen. Man stilisiert das Handwerk bis zum Äußersten.

Seit 2017 lebt Markus Ehrhard abwechselnd in Trier, Deutschland, und in der Railway Cottage in Glenbeigh, Irland. In Reminiszenz an seine zweite Heimat besteht seine aktuelle Kollektion vorwiegend aus Neuinterpretation bekannter irischer Symbole, wie dem Shamrock oder dem Keltischen Kreuz, oder gänzlich neuer Motive wie einem Gummistiefel-Anhänger aus Silber.

"2007 war die Florida-Zeit, nun ist es Irland, das mich inspiriert. Es ist aber immer noch der Spaziergang am Strand, der mich immer wieder neue Ideen finden und erfinden lässt...man ist eben nur dicker angezogen. Heute verstehe ich meinen Weg als Prozess. Längst bin ich nicht mehr so ehrgeizig, eher ambitioniert, denn ich bewahre es ich mir Perfektionist zu bleiben. Lange Zeit war ich sehr enttäuscht von der Mode. Aber aus dem Verständnis heraus, dass es die Mode als solches nicht gibt, sondern nur ein Bild davon, lehrte es mich, für mich selbst immer das Beste zu geben. Und somit gebe ich in jedem meiner Arbeiten auch das Beste an meine Kunden."